Das wichtigste was Mensch jeden Tag braucht. Ein
Rückzugsort. Entspannung. Erleichterung. Manch einer entflieht seinem Alltag und
begiebt sich in einen regelrechten Zeitungskiosk mit Sitzgelegenheit. Der
andere wechselt dessen Raumklima mit duftenden, Atmosphäre verändernden
Stoffen. Da gibt es ja die verschiedensten Möglichkeiten. Fernster auf.
Raumspray. Nase zu. Ganz schnell raus aus dem Vergnügungszentrum. So selbstverständlich
und regelmäßig wir diesen Ort aufsuchen, desto verheißungsvoller und
interessanter wird er. Wir sitzen scheinbar gemütlich, andere rackern sich hockend ab.
Dass dies in Wahrheit gesünder ist mag man kaum bezweifeln. Nun, manche müssen sich eben
erst, wie ein Kaninchen, ein Loch in die Erde buddeln. Andere wiederum knien
sich mit ihrem Allerwertestens sogar in
den Sand tropischer Küstengebiete, in der Hoffnung bei nächster Gelegenheit
würde der Wellengang den Kehricht davon spülen. Manch ein torkelnder
Diskothekenbesucher findet indes seine künstlerische Ader auf den weißen
Flächen des Lokusdeckels.
Für das ein oder andere Hochglanzgeschäft-Restaurant-Cafe-Hotel werden ausgeklügelte Mechanismen für das Stille Örtchen entwickelt um den Besuch dessen so angenehm wie möglich zu gestalten und um jeglichen unangenehmen Gerüchen und Klängen zu entrinnen, um mögliche Schamgefühle elegant zu vermeiden. Nej, was soll denn auch der Toilettengast in der Kabine nebenan denken? Nicht auszumalen. Ja, und die einen haben ihr ganz eigenes Luxuriöses, während es sich die anderen Tag für Tag mit vierunddreißig Gleichgesannten zu teilen gewohnt sind. Klar, es ist nebensächlich und doch oft einstweilen von erhabener Dringlichkeit und somit Wichtigkeit. Reden tun wir nicht darüber. Wir fragen zwar „Hast du heute schon gegessen?“, aber wir fragen doch nicht „Warst du heute schon auf der Toilette“? Sich zu schämen ist man stets bereit wenn es sich um’s (ja sagen wir doch einfach) „kacken“ handelt. Geringstenfalls die meisten würden Konversationen über den Thron, die Spiegelbude, das Häusl, dezent umgehen. Es sei denn man befindet sich gerade in einer wummernden Schwitzbox zwischen zwei Heavymetalbühnen. Wer redet da nicht über seine Entladungen? :D
Nun, auf Reisen jedoch, unterwegs, ist der Toilettengang nicht weniger ein spektakülares und nie langweilig werdendes Unterfangen, da das stille Örtchen stets auf’s neue entdeckt oder, im wahrsten Sinne des Wortes, gesucht werden muss. Und, je öfter man von A nach B zieht, desto öfter obliegt man der amüsanten und besonnenen Aufgabe mit Busklos, einer Kuhle im Wald, dem Komposthaufen einer Gartenanlage, dem Hinterhof von Jugendherbergen (Wenn das Personal nicht gewillt ist einen herein zu lassen), abgeranzten Bahnhofstoiletten, einer sorgfältig ausgesuchten Waldschneise, Vorlieb zu nehmen. Als kleine Übung für bevorstehende Expeditionen ein Privileg diese Erfahrungen machen zu dürfen, oder? Zudem, je südlicher die Hemisphären werden, desto öfter muss man sich eh an die Hockposition während des Verrichtens gewöhnen, welche, wie oben schon angedeutet, einige eigentlich herausragende Vorteile mit sich bringen. Welche das sind mag in einem seperaten Text beschrieben werden. Toiletten bergen etwas sehr Spannendes. Man wird nicht nur Zeuge von dem Hygienezustand fremder Klosetts, der Eigenarten und Gewohnheiten anderer Kulturen. Man wird sich auch seiner eigenen Ansprüche, Konventionen und Empfindlichkeiten gegenüber dem was wir alle jeden Tag tun müssen, nämlich "mal müssen", gewahr. Ja man erlangt das Bewusstsein welch Klugheit und Sympathie diesem Mittelpunkt in unserem Leben abzugewinnen ist. Wie denkst du darüber lieber Leser? Wie wichtig ist dir ein sauberes Klo? Kannst du unterwegs leicht mal wegtreten? Welche Erfahrungen machst du auf Reisen und zu Hause? Was könnte man unternehmen damit noch mehr Menschen auf der Welt eine saubere und hygienische Toilette benutzen können?
Für das ein oder andere Hochglanzgeschäft-Restaurant-Cafe-Hotel werden ausgeklügelte Mechanismen für das Stille Örtchen entwickelt um den Besuch dessen so angenehm wie möglich zu gestalten und um jeglichen unangenehmen Gerüchen und Klängen zu entrinnen, um mögliche Schamgefühle elegant zu vermeiden. Nej, was soll denn auch der Toilettengast in der Kabine nebenan denken? Nicht auszumalen. Ja, und die einen haben ihr ganz eigenes Luxuriöses, während es sich die anderen Tag für Tag mit vierunddreißig Gleichgesannten zu teilen gewohnt sind. Klar, es ist nebensächlich und doch oft einstweilen von erhabener Dringlichkeit und somit Wichtigkeit. Reden tun wir nicht darüber. Wir fragen zwar „Hast du heute schon gegessen?“, aber wir fragen doch nicht „Warst du heute schon auf der Toilette“? Sich zu schämen ist man stets bereit wenn es sich um’s (ja sagen wir doch einfach) „kacken“ handelt. Geringstenfalls die meisten würden Konversationen über den Thron, die Spiegelbude, das Häusl, dezent umgehen. Es sei denn man befindet sich gerade in einer wummernden Schwitzbox zwischen zwei Heavymetalbühnen. Wer redet da nicht über seine Entladungen? :D
Nun, auf Reisen jedoch, unterwegs, ist der Toilettengang nicht weniger ein spektakülares und nie langweilig werdendes Unterfangen, da das stille Örtchen stets auf’s neue entdeckt oder, im wahrsten Sinne des Wortes, gesucht werden muss. Und, je öfter man von A nach B zieht, desto öfter obliegt man der amüsanten und besonnenen Aufgabe mit Busklos, einer Kuhle im Wald, dem Komposthaufen einer Gartenanlage, dem Hinterhof von Jugendherbergen (Wenn das Personal nicht gewillt ist einen herein zu lassen), abgeranzten Bahnhofstoiletten, einer sorgfältig ausgesuchten Waldschneise, Vorlieb zu nehmen. Als kleine Übung für bevorstehende Expeditionen ein Privileg diese Erfahrungen machen zu dürfen, oder? Zudem, je südlicher die Hemisphären werden, desto öfter muss man sich eh an die Hockposition während des Verrichtens gewöhnen, welche, wie oben schon angedeutet, einige eigentlich herausragende Vorteile mit sich bringen. Welche das sind mag in einem seperaten Text beschrieben werden. Toiletten bergen etwas sehr Spannendes. Man wird nicht nur Zeuge von dem Hygienezustand fremder Klosetts, der Eigenarten und Gewohnheiten anderer Kulturen. Man wird sich auch seiner eigenen Ansprüche, Konventionen und Empfindlichkeiten gegenüber dem was wir alle jeden Tag tun müssen, nämlich "mal müssen", gewahr. Ja man erlangt das Bewusstsein welch Klugheit und Sympathie diesem Mittelpunkt in unserem Leben abzugewinnen ist. Wie denkst du darüber lieber Leser? Wie wichtig ist dir ein sauberes Klo? Kannst du unterwegs leicht mal wegtreten? Welche Erfahrungen machst du auf Reisen und zu Hause? Was könnte man unternehmen damit noch mehr Menschen auf der Welt eine saubere und hygienische Toilette benutzen können?


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