Dienstag, 14. Juni 2016

Erste Hilfe - Reiseapotheke..

;)



Porcupine Tree -  Hatesong
Depeche Mode – Photographic
The Cure – Jumping on someone elses train
R.E.M. – Electrolite
The Smashing Pumpkins – Stitch in time
Käptn Peng und die Tentakel von Delphi – Sockosophie
Kyuss – Whitewater
Siouxsie and the Banshees - Ornaments of Gold
Suede - Heroine
Leftfield - Song of Life
Sevana If you only knew 
Burial – Stolen Dogs
Tame Impala – Elephant
David Bowie - Station to Station
David Bowie - Quicksand
Käptn Peng und die Tentakel von Delphi  - Gelernt
Cigarettes after sex – nothing’s gonna hurt you baby
Jesus and the mary chain – just like honey
The Clash – The guns of Brixton
The Clash – Straight to hell
Soko – Fantastic Planet
Käptn Peng und die Tentakel von Delphi  – Unten
She past away – Ritüel
The Temptations - Papa was a Rolling Stone
Devendra Banhart – Für Hildegard von Bingen
The Department of Eagles – Balmy Night
Ennio Morricone- Chi Mai
Kavinsky – Roadgame
Fleet Foxes - Mykonos
Maria Peszek - Sorry Polsko
Penny and the Quarters  - You and Me
Devendra Banhart – Mi negrita
Grouch – Chameleon
Käptn Peng und die Tentakel von Delphi – Monster
IAMX – Kingdom of Welcome Addiction
Placebo – Passive Aggressive
Dead can Dance – Kiko
Bauhaus – Passion of Lovers
David Bowie - Ashes to Ashes
The Cure – Primary
Neil Young - Cocaine Eyes
Devendra Banhart - Carmensita
The be good tanyas – waiting around to die
The birthday party – the friend catcher
Stuart Warwick - Sailors
Einstürzende Neubauten - Kollaps
Philip Boa and the Voodooclub – Burn all the flags
Porcupine Tree – Anesthetize
The Cure - The hanging Garden
Kool and the Gang - Summer Madness
The birthday party – fears of gun
The Beach Boys - Wouldn't it be nice
Patrick Wolf – The Gypsy King
London after Midnight – Spiders and the fly
IAMX – Fire and Whispers
This Mortal Coil - Song to the Siren
Kavinsky – Nightcall
Faran Ensemble - Dune
Placebo – Purify
Echo and the Bunnymen – Killing moon
The Smashing Pumpkins – Everlasting Gaze
Devendra Banhart – quedate luna
Gojira – Born in winter
Die goldenen Zitronen- Wenn ich ein Turnschuh wäre
The Clash – Lost in the supermarket
The Underground Youth - Hope and Pray
Airhead - Autumn
Air - la femme d'argent
Peter murphy – all night long
Nick cave and the bad seeds –we no who U R
IAMX  - Volatile Times
Hope Sandoval and the warm inventions- wild roses
Felt – Sunlight bathed the golden glow
The Kills- Black Ballon
Joy Division - Disorder
Cleft - Onan's Boulder
Cleft - Me, Sugar
Allah Las - Catalina
Sea and Air – do the animals cry?
The Smashing Pumpkins – Age of Innocence
Kyuss – Space Cadet
Incubus - Agueous transmission
The white rose movement – Love is a number
Specimen - Kiss Kiss Bang Bang
Angelo Branduardi - La Pulca D' Acqua
Boards of Canada - Everything you do is a ballon
Sisters of mercy - Alice
IAMX - Nature of Inviting
IAMX - Think of England
Elvis - Burning Love
Siouxsie and the Banshees - The Killing Jar
Siouxsie and the Banshees . Arabian Nights
Porcupine Tree – Russia On Ice
Jean Michel Jarre- Oxygen 2
Shpongle – around the world in a tea gaze
Jedi mind trick – design in malice (feat. young zee & pacewon)
Hang massive – once again
Die goldenen Zitronen – Scheinwerfer und Lautsprecher
Porcupine tree -  Trains
Allah-Las- Catamaran
The Doors – Woman is a devil
Steven Wilson – Perfect Life
Dead can dance – Song of the stars
This Mortal coil- Kangaroo
Siouxsie and the Banshees - Turn to Stone
The Cure - Plainsong
Nick cave – to be by your side
Alien Sex Fiend – Now, I’m Feeling Zombified
Four Tet – Plastic people
Ministry – Burning Inside
Tool – Third Eye
Tenri & Ajja- Rift in time
David Byrne – this must be the place
The Smashing Pumpkins – There it goes
PJ Harvay – rid of me
So alive – Love and Rockets
She past away – belirdi gece
Joy Division - Shadowplay
Peter, Paul and Mary – early morning rain
Peter, Paul and Mary- Hangman
Duran Duran – The Chauffeur
Chris Corner – Les Chevaliers du ciel
Devendra Banhard – Now that I now
Faun – Zeitgeist
Buena vista social club- Pueblo nuevo
Jefferson Airplane - Triad
Bob Marley – Ambush in the night
Bob Marley – Three little birds
Alcest – Autre Temps
Nick Cave and the bad seeds – from her to eternity
Midorika Takada – Through  The Looking Glass
She past away – kasvetli kutlama
The Doors – L.A. Woman
The Creatures – exterminating angel
Bauhaus- all we ever wanted was everything
David bowie – Waiting for the man
Sneaker Pimps – Curl
David Bowie –Changes
Dvid Bowie – Aladdin Sane
David Bowie- Rock’n’Roll Suicide
Alwoods – Suntrap
Placebo – You don’t care about us
Extrawelt – Soopertrack
Sneaker Pimps- Wife by two thousand
David Sylvian -  When poets dreamed of angels
Alwoods – flying owl
Alwoods – open mind
Hang Massive - Skanegatan
The Cure - Primary
Björk - Wanderlust


Donnerstag, 9. Juni 2016

Gedanken an's stille Örtchen. Und du so?



Das wichtigste was Mensch jeden Tag braucht. Ein Rückzugsort. Entspannung. Erleichterung. Manch einer entflieht seinem Alltag und begiebt sich in einen regelrechten Zeitungskiosk mit Sitzgelegenheit. Der andere wechselt dessen Raumklima mit duftenden, Atmosphäre verändernden Stoffen. Da gibt es ja die verschiedensten Möglichkeiten. Fernster auf. Raumspray. Nase zu. Ganz schnell raus aus dem Vergnügungszentrum. So selbstverständlich und regelmäßig wir diesen Ort aufsuchen, desto verheißungsvoller und interessanter wird er. Wir sitzen scheinbar gemütlich, andere rackern sich hockend ab. Dass dies in Wahrheit gesünder ist mag man kaum bezweifeln. Nun, manche müssen sich eben erst, wie ein Kaninchen, ein Loch in die Erde buddeln. Andere wiederum knien sich mit  ihrem Allerwertestens sogar in den Sand tropischer Küstengebiete, in der Hoffnung bei nächster Gelegenheit würde der Wellengang den Kehricht davon spülen. Manch ein torkelnder Diskothekenbesucher findet indes seine künstlerische Ader auf den weißen Flächen des Lokusdeckels.

Für das ein oder andere Hochglanzgeschäft-Restaurant-Cafe-Hotel werden ausgeklügelte Mechanismen für das Stille Örtchen entwickelt um den Besuch dessen so angenehm wie möglich zu gestalten und um jeglichen unangenehmen Gerüchen und Klängen zu entrinnen, um mögliche Schamgefühle elegant zu vermeiden. Nej, was soll denn auch der Toilettengast in der Kabine nebenan denken? Nicht auszumalen. Ja, und die einen haben ihr ganz eigenes Luxuriöses, während es sich die anderen Tag für Tag mit vierunddreißig Gleichgesannten zu teilen gewohnt sind. Klar, es ist nebensächlich und doch oft einstweilen von erhabener Dringlichkeit und somit Wichtigkeit. Reden tun wir nicht darüber. Wir fragen zwar „Hast du heute schon gegessen?“, aber wir fragen doch nicht „Warst du heute schon auf der Toilette“? Sich zu schämen ist man stets bereit wenn es sich um’s (ja sagen wir doch einfach) „kacken“ handelt. Geringstenfalls die meisten würden Konversationen über den Thron, die Spiegelbude, das Häusl, dezent umgehen. Es sei denn man befindet sich gerade in einer wummernden Schwitzbox zwischen zwei Heavymetalbühnen. Wer redet da nicht über seine Entladungen? :D
Nun, auf Reisen jedoch, unterwegs, ist der Toilettengang nicht weniger ein spektakülares und nie langweilig werdendes Unterfangen, da das stille Örtchen stets auf’s neue entdeckt oder, im wahrsten Sinne des Wortes, gesucht werden muss. Und, je öfter man von A nach B zieht, desto öfter obliegt man der amüsanten und besonnenen Aufgabe mit Busklos, einer Kuhle im Wald, dem Komposthaufen einer Gartenanlage, dem Hinterhof von Jugendherbergen (Wenn das Personal nicht gewillt ist einen herein zu lassen), abgeranzten Bahnhofstoiletten, einer sorgfältig ausgesuchten Waldschneise, Vorlieb zu nehmen. Als kleine Übung für bevorstehende Expeditionen ein Privileg diese Erfahrungen machen zu dürfen, oder?  Zudem, je südlicher die Hemisphären werden, desto öfter muss man sich eh an die Hockposition während des Verrichtens gewöhnen, welche, wie oben schon angedeutet, einige eigentlich herausragende Vorteile mit sich bringen. Welche das sind mag in einem seperaten Text beschrieben werden. Toiletten bergen etwas sehr Spannendes. Man wird nicht nur Zeuge von dem Hygienezustand fremder Klosetts, der Eigenarten und Gewohnheiten anderer Kulturen. Man wird sich auch seiner eigenen Ansprüche, Konventionen und Empfindlichkeiten gegenüber dem was wir alle jeden Tag tun müssen, nämlich "mal müssen", gewahr. Ja man erlangt das Bewusstsein welch Klugheit und Sympathie diesem Mittelpunkt in unserem Leben abzugewinnen ist. Wie denkst du darüber lieber Leser? Wie wichtig ist dir ein sauberes Klo? Kannst du unterwegs leicht mal wegtreten? Welche Erfahrungen machst du auf Reisen und zu Hause? Was könnte man unternehmen damit noch mehr Menschen auf der Welt eine saubere und hygienische Toilette benutzen können?
            



Mittwoch, 8. Juni 2016

Warum denn bitte unbedingt in die weite Welt ziehen ?



Das Unbekannte, das Unvorhersehbare, der Drang des Entdeckens, des Lernens während man zum ersten mal an einem fremden, unbekannten Ort ankommt und beginnt alles aufzusaugen ist eine ergreifende und wundersame Angelegenheit. Zudem Gerüche, Sprachfetzen, Geräusche, das Gefühl *in einem anderen Film zu sein*, sonderbare fremde, neugierige und freundliche Blicke. Exotische Mimiken und Gestiken, die leicht zu Verwirrungen führen können. So zum Beispiel wird in Indien mit dem Kopf hin und her gewackelt. Ständig und immer. Wenn du in Indien jemanden etwas fragst oder um etwas bittest wirst du immer mit Kopfwackeln konfrontiert. „Ja, ich höre dir zu!“, oder „ja“, „nein“, „bitte“, „danke“, einfach alles kann dieses außergewöhnliche Wippen des Hauptes bedeuten. Der Inder möchte höflich sein. Er möchte dir zu verstehen geben, dass er dir Aufmerksamkeit schenkt. Ist das nicht schön? Obgleich es für den Besucher aus dem Westen anfänglich leicht verwirrend sein mag, gewöhnt er sich rasch an die andersartige Gewohnheit und beginnt, zur eigenen Überraschung und Belustigung, irgendwann selbst mit dem Kopfgewippe. Allein für dieses Phänomen beispielsweise lohnt es sich schon um den halben Globus zu reisen, finde ich. Der Reisende staunt nicht schlecht und freut sich obendrein willkommen zu sein, zu lernen und zu erkennen wie es in anderen Kulturen zu geht.
In Bewegung sein, nicht zu wissen was morgen oder nächste Woche passieren könnte, wo das Zelt aufgeschlagen wird, wo und was man zu beißen findet, gar zu fließen wie ein wilder Fluß erzeugt in mir ein kribbeliges Gefühl ähnlich des verliebt Seins. Es entfacht eine wohlige Zufriedenheit, ein Vertrauen auf die Dinge. Wärme, Obdach, Nahrung, Schlaf. Gerade wenn diese Grundbedürfnisse nicht durchgehend sofort befriedigt werden können, nicht alles zeitgleich zur Stelle steht, tja dann lernt man eben damit umgehen und erst recht über sich selbst hinaus zu wachsen, oder? Ich behaupte es ist eine der lebendigsten Weisen seine kostbare Zeit auf Mama Erde zu verbringen. Unsicherheiten zu umarmen und von Spontanität wach gehalten zu werden, wach im Sinne von aufmerksam, achtsam und bewusst sein. All diese Feinheiten des Daseins sind schlichtweg eine essenzielle Schule, eine Lebensschule.
Aber auch die Einsamkeit, die einen Fernreisenden immer wieder plagt, gehört zum Alltag. Sie kann der absolute und nagenste Horror sein, doch auf der anderen Seite jegliche Türen der Glückseeligkeit öffnen. So kitschig es klingen mag, das Gefühl in einsamen Stunden mit der Welt zu verschmelzen darf man im Grunde mit offenen Armen als Geschenk entgegen nehmen. Stell dir nur mal vor, nur du, mutterseelenallein. Die nackten Füße vergraben im warmen, weichen Sand einer tropischen Insel auf dem hinterletzten Fleck der Weltkugel, die Vögel singen nur für dich allein und die Sonne malt dir ein dunkeloranges Abendgedicht in den Himmel und niemand quatscht dich von oben bis unten zu und kommentiert die aktuellesten Geschehennisse der Menschheit, die Geschichte der Schöpfung. Nur du allein und eine ungeheuer maßlose Sternenkuppel fröhnt unschudig und rein euer Dasein. Haach.. ! ;)
Und keine Angst: In den einsamsten und einsiedlerischsten Momenten taucht irgendwie, irgendwo, irgendwann doch noch das ein oder andere Menschlein aus dem Nichts auf, bereit dich wohlwollend ein Stück auf deinem Weg zu begleiten.
So traf ich auf dem Weg von Thailand nach Laos eine Gefährtin aus den Niederlanden, in einer Zeit wo ich geneigt war Selbstgespräche zu führen (Was keines Wegs soo schlimm gewesen wäre!). ;)  Mit ihr verbrachte ich eine ganze Woche in Luang Prabang. Wir erzählten uns mehr Dinge als wir je mit unseren engsten Freunden zu Hause besprachen. So schien es mir zumindest. Eines Abends bei einem Ananas-Bananen-Keks-shake (Ja, die gab es dort in Unmengen) erzählte sie mir mit wehmütigen aber glitzernden Augen von ihrer großen Liebe tausende Kilometer weit weg.
Sie liebte eine Frau, die nicht ganz für sie bereit war wegen diverser Komplikationen zwischen ihnen und anderen Involvierten. Ihr Vertrauen mir gegenüber schmeichelte mir sehr und so begann ich ebenso zu erzählen.
Der nicht oder kaum existierende Alltag auf Reisen, die Ungezwungenheit, der Treibsand unter den Schuhsohlen, das Freiheitsgefühl, all das macht Menschen offener und lässt sie so sein wie sie in Wahrheit sind und sein wollen. Die Intensität von zwischenmenschlicher Kommunikation und Begegnungen aller Art sind wohl mit der Hauptgrund warum es einen immer wieder in die Ferne zieht. Man entdeckt immer wieder auf’s Neue, dass die Welt da draußen eine andere Sprache spricht als in den wohlbehüteten eigenen vier Wänden, der Stempelzettelgesellschaft zwischen Lebenslauf und Ordnungswidrigkeiten. Ja eine andere Sprache und damit ist nicht Englisch, Deutsch, Hindi, Spanisch oder sonstewas gemeint, nein. Ich meine die Sprache des *sich verstanden fühlens*. So wie meine Reisegefährtin und ich uns fühlten, als wir uns trafen und uns gegenseitig den Zeitgeist in dem wir leben, garantierten. Ja, eine andere Sprache: Hat man Sie erst einmal, wenn auch nur ansatzweise, aufgeschnappt, gibt es kein Entkommen, ist das Blut geleckt, die Segel gesetzt und die Hufen scharren was das Zeug hält um sich wieder mit der Welt zu verbinden.

Dienstag, 7. Juni 2016

Welt, du, mein Freund. Oder eine kleine Liebeserklärung ! ;)



Auf der ewigen Suche nach dem Sinn des Lebens, kehre ich ihm stückchenweise den Rücken. Ich will Ihn nicht finden.
Jede europäische Schweißperle auf meiner Oberlippe sehnt sich nach den restlichen tropischen Glitzerkugeln.
Im ewigen Wollknäuel von Selbstanalysen  mache  ich mich langsam los aus dieser auferlegten Strapaze.

Einst geschnuppert an dem Rinnsal der Welt, einst neben ihm geschlafen als sicheres Kind, bin ich dir nun vollkommen erlegen, wohlwollende Reiselust, unergründliche Welt.
Sicheres Kind, sicherlich in Unsicherheit gewogen. Nackt liegend zwischen den Stürmen der Gezeiten, die Brust in den Himmel gestreckt, schlafe ich in deinem Schoße.
Welt, du bist mein zu Hause.
Wie soll ich still stehen?
Du rufst mich jeden Tag zu dir in deinen Wald der Magie und Einsamkeit.
Ich eile in deine Arme, denn du bist mein Freund.

Du vertraust mir und ich vertraue dir auch.
Ein. Aus. Ein. Aus.
Dein Atem strömt.
Welt, die Lichter flackern über deine Oberfläche als würden sie dich liebkosen, dich beruhigen. Das Abendlied wird zum Morgenlied und das Licht tanzt scheu, blinzelt neu, huscht in dein Gesicht.
Wir Menschen laufen auf deinem Gesicht, singen in dein Ohr. Morgens und abends und immer.
Ein und aus atmest du Welt. Ein und aus.

Du hast mich frieren lassen, weinen, lieben. Du hast mich oft zu lange wach gehalten, mir den Schlaf verwehrt, in der Hoffnung  ich würde meine Wanderung fortsetzen. Dies tat ich bald  in vollkommener Dankbarkeit, und ich sang folglich. Sang, und schlief nicht. Ich sang so laut, dass du zu Zucken begannst. Und du stiegst mit ein in den Zug der Verzückung. Du hast mich deinen Puls spüren lassen, und tust es noch. Du lehrtest mich mich deiner Langsamkeit anzupassen und ich wurde dein. Du lehrtest mich aus deinen Bananen Kuchen zu machen. Wir teilten ihn mit den Kindern im Dorf. Du lehrtest mich über den Tellerrand hinaus zu blicken, an die Schwelle zu treten und alles von oben zu betrachten. Du zeigtest mir Sehen in der Dunkelheit. Du hieltest mich nicht davon ab barfuß über heißen Asphalt zu wandeln. Balanzieren ließest du mich auf dem Dach der Fremde. Du schmerztest mich. Du hast mich mit Leere überschüttet, Welt. Ich liebte und hasste dich dafür gleichzeitg. Du hast mir Probleme gemacht mit der Verdauung. Aber ich bin dir nicht böse, denn du bist mein Freund.  
Menschen hast du die Erlaubnis erteilt  Narben in dein Aug zu ritzen, Welt, Löcher in deinen Hals. Aber du atmest. Ein und aus. Ein und aus.
Mit Schwertern ließest du dich massakrieren, doch du ruhtest in dir und absorbierstest den Groll.
Alles Gift tropft nun von der Bildfläche und löst sich auch hinter der Bühne auf.
Die Tritte deiner Bewohner werden zu Ganzkörpermassagen. Blütenduft dringt in dich ein, Welt.
Ich reise auf dir und du reist durch mich. Fließen sollen wir, ineinander - wie Öl der verdauungsfördernden  Kokosnuss. Also nimm  meine Hand, Welt ! Als Freunde sind wir eins und das Feuerholz für die Reise ist zu brennen bereit.